Island - Die Insel aus Feuer und Eis

Am 7. April 2016 ging es nun endlich los mit unserer Reise. Nach dem herzlichen Abschied am Flughafen mit ein paar unserer Liebsten und einer supertollen Abschiedstorte (danke nochmals an Michelle und Sina) stiegen wir ins Flugzeug nach Reykjavik - Island.
Unser Aufenthalt war jedoch nur von kurzer Dauer. 4 Tage lebten wir in Reykjavik, der nördlichsten Hauptstadt der Welt.

Die Ankunft

Trotz Müdigkeit machten wir uns am Anreisetag noch auf den Weg ins Stadtzentrum, begleitet von einer kalifornischen Backpackerin, die im selben Hostel wie wir übernachtete.
In der ersten Nacht kamen wir leider nicht zu viel Schlaf, denn wir hatten einen lauten Schnarcher im Zimmer, welcher fast alle wach hielt. Aber damit muss man in einem 16-Bettzimmer wohl rechnen. Mit unserem Hostel, dem Bus Hostel, waren wir aber ansonsten zufrieden, denn es war immer sauber, das Personal freundlich und die Lobby sehr geräumig und stylisch eingerichtet. Die Stadt war zu Fuss innerhalb von 15min erreichbar.

Die eisige Stadt

Was uns in Island etwas zu schaffen machte, war der kalte und sehr starke Wind. Am nächsten Tag kam dann noch Regen dazu, welcher uns zu sehr vielen Kleiderschichten zwang. Wir wagten uns trotzdem nochmals ins Stadtzentrum um einen Eindruck von Reykjavik zu bekommen. Es waren immer wieder schöne typisch nordische Häuschen anzutreffen, aber bei diesem Wetter waren wir erstmal nicht so begeistert von der Stadt. Joëlle hatte sich zudem leider bereits eine Erkältung eingefangen und deshalb ging es wieder ins Hostel um uns zu erholen.

Auf dem Rücken der Pferde

Der nächste Tag sah dann wesentlich besser aus: Sonnenschein und warme Verhältnisse für Island. Sofort bekam man einen positiveren Einblick der Stadt und des Landes. Plötzlich kamen Berge und blaues Wasser zum Vorschein, wo man am Vortag nur graue Schleier sah. Für diesen Tag hatten wir eine Tour auf denn landestypischen, isländischen Pferden gebucht. Auf der 45 minütigen Fahrt zur Farm bekamen wir wunderschöne Landschaften zu sehen. Mit den Pferden ritten wir über Lavafelder und Bäche. Corinne sass das erste Mal auf einem Pferd. Wir konnten sogar den "Tölt" ausprobieren, welcher eine spezielle Gangart der Islandpferde ist. Die Tour war sowohl für Anfänger, als auch für geübte Reiter geeignet und machte viel Spass.

Sehenswertes

Am Abend gingen wir zur "Perlan", welche eine Kuppel mit einer 360 Grad Aussichtsplattform ist. Dort hatten wir den Ausblick über die ganze Stadt und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen. Sehr geprägt wird das Stadtbild durch die fast 75m hohe Kirche Hallgrimskirkja. Sie ist das Hauptwahrzeichen der nördlichsten Hauptstadt Europas.

Die warme Quelle

Auch am nächsten Tag meinte es das Wetter gut mit uns und wir hatten wieder viel Sonne und blauen Himmel. Wir fuhren zur Blue Lagoon, welche eines der beliebtesten Ziele rund um Reykjavik ist. Dort konnten wir in den heissen Quellen baden und konnten dazu die schöne Landschaft geniessen. Es war sehr entspannend und zudem eine Wohltat für unsere Haut, da das milchige Wasser, welches durch die Vulkane natürlich erwärmt wird, viele gesunde Mineralsalze und Algen enthält.

Alles in allem hat uns Island sehr gefallen. Die Kombination vom Meer und den Bergen hat uns sehr fasziniert.

Joëlle & Corinne

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Kommentare: 1
  • #1

    Ruth Pfister-Ming (Samstag, 16 April 2016 04:23)

    Tolle Bilder und Text. Ich werde alles fuer Roy und Jonas uebersetzen. Macht weiter so und habt eine grossartige Zeit.
    Love
    Ruth