Erste Eindrücke von Brasilien

Verständigung

Durch den Kontakt mit den brasilianischen Einheimischen, den Cariocas, lernen wir hier fleissig portugiesisch. Englisch können hier leider nicht viele. Mit meinem Spanisch verstehen unsere Gegenüber uns zwar, da einige Wörter und Ausdrücke sehr ähnlich sind, aber die Antwort ist dann wiederum auf portugiesisch, welche wir dann mit Händen und Füssen versuchen abzuleiten. Aber es klappt immer besser und da die Leute hier wirklich sehr hilfsbereit sind, haben wir es schon öfters schneller ans Ziel geschafft.

Wetter

Wir haben immer über 30 Grad hier. Deshalb wird am Morgen jeweils fleissig die Sonnencreme eingestrichen und die Sonnenbrille montiert. Kaum ist man ein paar Minuten an der Sonne, würde sich das    Duschen bereits wieder lohnen. Trotzdem geniessen wir das sonnige Wetter hier sehr, vor allem wenn man von den Zuhausgebliebenen den aktuellen Wetterzustand der Schweiz vernimmt. 

Bei diesem Wetter ist es natürlech besonders wichtig viel zu trinken. Hat man die Wasserflasche schon bald leer, ist dies nicht so tragisch, denn alle paar Meter hört man "AGUA AGUA AGUA" und so kann der Durst schnell wieder gelöscht werden.

Umstellung

Am ersten Tag hier mussten wir etwas erschrocken feststellen, dass hier die Sonne ja viel früher untergeht als in der Schweiz, da wir ja nun auf der Südhalbkugel unterwegs sind. Bereits vor 18 Uhr beginnt es dunkel zu werden. Deshalb planten wir unsere Tage jeweils ein bisschen so, dass wir sicher noch genügend Sonne am Strand hatten und im Dunklen nicht zu lange unterwegs waren. Denn in gewissen Quartieren treibt man sich Nachts hier besser nicht rum. Durch die hilfsbereiten Taxifahrer und Leute auf der Strasse wird man vor eher gefährlichen Orten freundlicherweise gewarnt. Man sollte auch nie mit zu teurem Schmuck oder ganz alleine unterwegs sein. Bisher haben wir hier aber nur gute Erfahrungen gemacht. Auch auf der achtstündigen Busfahrt von Rio de Janeiro nach São Paulo klappte alles. Im Bus hat man viel mehr Beinfreiheit als in den meisten Flugzeugen und die Sitze sind sehr bequem. Wir sind sehr froh, dass unser Gepäck bis jetz immer ganz angekommen ist.

Strassen

Unterwegs auf den Strassen hier bekommt man immer wieder die unterschiedlichsten Gerüche zu riechen: Von stinkenden Müllsäcken am Strassenrand bis zu leckeren brasilianischen Essensständen. 

Hier in Südamerika werden wohl auch unsere "Wädli" etwas fitter. Es gibt hier sehr viele lange und schmale Treppen und steile Wege. Aber sind wir am Ende des Tages erschöpft, gönnen wir uns ab und zu einen Caipirinha und durch die brasilianische Musik, welche man ständig irgendwo auf den Strassen hört, lässt es sich hier gut leben.

Corinne

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