Südamerika - Was uns auffiel:

In Südamerika ist vieles anders als zuhause. Uns sind gewisse Unterschiede zur Schweiz / zu Europa aufgefallen:

Die Klimaanlagen

In Luzern beispielsweise kann ich unbekümmert durch die Strassen gehen, ohne mir Sorgen machen zu müssen, was über mir geschieht. In Südamerika klappt das nicht so einfach. Praktisch an jedem Fenster klebt aussen eine Klimaanlage und diese tropfen nicht selten. Wenn man also nicht nass werden möchte, sollte man sich achten wo man hintritt.

Hunde - überall Hunde

In Südamerika gibt es extrem viele Hunde. Egal wo man hingeht, ob in die Favelas, ins Stadtzentrum oder aufs Land, überall begegnet man den meist freilaufenden Tieren. Für Leute mit starker Angst vor Hunden ist Südamerika also nicht das beste Reiseziel.

Hundesitter

Apropos Hunde, wie auch in New York, gibt es in Buenos Aires viele sogenannte Hundesitter. Diese führen die Hunde anderer Leute gegen Entlöhnung aus. Aber sie führen nicht etwa nur einen Hund Gassi, nein, oft sind es bis zu 7/8 Hunde gleizeitig. Dies sieht dann meist sehr lustig aus und endet nicht selten in einem riesen Chaos.

Die Bushaltestellen

In Buenos Aires gibt es ein grosses Bussystem. Einziges Problem: Niemand weiss wirklich wo sich die Haltestellen befinden. Aber das macht nichts, denn man findet sie trotzdem. Man muss sich nur bei einer Schlange mitten auf dem Bürgersteig anstellen und warten.

Die Begrüssung

In der Hauptstadt Argentiniens begrüssen sich die Männer mit einem Küsschen auf die Wange - süss irgendwie.

Gute Manieren

Wenn man durch die Strassen Brasieliens und Argentiniens geht, sieht man nicht selten Männer einfach auf den Boden spucken. Was bei uns extrem unhöflich wäre, scheint hier normal zu sein.

Trotz all dieser Unterschiede ist das Leben in Südamerika, nebst der leider allgegenwärtigen grösseren Armut in den Favelas, grundsätzlich ähnlich zu unserem in Europa. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt der Reise das Gefühl es wäre in diesen Ländern extrem gefährlich zu reisen, im Gegenteil, wenn wir uns in unsichere Gegenden wagten, wurden wir von den Einheimischen darauf hingewiesen, dass wir auf uns und unsere Wertsachen aufpassen sollen.
Wir lernten hier wirklich viele herzliche und hilfsbereite Menschen kennen und durften zahlreiche tolle Dinge erleben.

Joëlle

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