Noosa - Ab ins Gagaju Bush Camp!

Bevor es ins Bush Camp ging, verbrachten wir eine Nacht in einem Hostel in Noosa. Somit hatten wir noch etwas Zeit, uns in der Stadt umzusehen.

Noosa besitzt mehrere Strände. Der bekannteste ist wohl die Main Beach. Wir verbrachten einen Nachmittag hier und hatten viel Spass daran, die Surfer beim Wellenreiten zu beobachten.
Noosa ist der nördlichste Ort an der Ostküste in welchem man auf natürlichen Wellen surfen kann. Das macht die Stadt auch so beliebt und teuer.

Wir erlebten sogar den Sonnenuntergang an der Main Beach und können sagen: Wir haben noch NIE zuvor einen so schönen Sonnenuntergang erleben dürfen. Der ganze Himmel war rot gefärbt und im Hintergrund hörte man das Meer. Deshalb ist das Sehen des Sonnenuntergangs an der Main Beach unser Tipp für Noosa.

Am nächsten Tag ging es dann endlich ab ins Gagaju Bush Camp, welches direkt neben dem Great Sandy Nationalpark, den Everglades Australiens, liegt. Hier lernten wir viele neue Leute kennen undgenossen Australiens Natur in vollen Zügen.

Die Camp-Gastgeber

Wir durften während unseren 3 Tagen im Camp 2 der Gastgeber kennenlernen:

Alan

Alan wirkt Anfangs sehr grimmig und etwas ungepflegt. Zu ihm passt die Beschreibung Bush-Mann wie die Faust aufs Auge. Lernt man ihn etwas besser kennen, merkt man jedoch was für ein freundlicher und aufgeschlossener Mann er ist. Zudem ist Alan ein fantastischer Koch.

Kim

Kim ist eine starke, selbstbewusste Frau, mit welcher man lieber keinen Streit anfangen möchte. Auch sie ist aber eigentlich sehr nett und hat immer spannende Geschichten auf Lager.

Camp-Ausstattung

Das Bush Camp besteht aus einer Küche mit Gasherd, einer Aufenthaltshütte, einem TV-Raum, Badezimmern mit warmen Duschen, Schlafhütten mit Schlafkojen (1. Nacht im Camp wird hier verbracht.) und vielen 2er-Zelten (In den 2 restlichen Nächte schläft man hier.) Natürlich gehören auch noch ein Volleyballfeld und ein Lagerfeuerplatz dazu.

Aktivitäten

Kanufahren

Die Haubtaktivität im Camp sind wohl die Tagesausflüge mit dem Kanu. Das Bush Camp liegt an einem grossen Fluss, welcher durch den Nationalpark führt.
Am ersten Camptag paddelt man den Fluss hinauf, überquert einen See und geniesst am Ende eines weiteren Flusses das mitgenommene Mitagessen. Dann läst man sich mehr oder weniger, je nach Wind, zurück ins Camp treiben.
Am zweiten Tag geht es dann flussabwärts zu einem weiteren See, auf welchem es mehrere kleine Inseln zu erkunden gibt.
Das Kanufahren ist ein wirklich einzigartiges Erlebnis und eine gute Art, sich im Nationalpark zu bewegen.
Aber natürlich gibt es noch viele andere Dinge, die man im Bush Camptun kann:

Relaxen

Nach der anstrengenden Kanufahrt legt man sich gerne in eine Hängematte oder auf einen Liegestuhl und macht ein Nickerchen. Das entspannt einen und man kann wieder neue Energie tanken.

Volleyball spielen

Im Camp gibt es sogar ein kleines Volleyballfeld, auf welchem man spielen kann.

Alans Abendessen geniessen

Alen ist einfach ein super Koch und bereitet die Abendessen mit viel Liebe zu. Da lohnen sich die 13 Dollar, die er dafür verlangt allemal und man bekommt sogar noch ein kühles Bier dazu.

Trinken

Ja, ich weiss es ist ungesund, aber wo sich viele Junge Leute in Partylaune aufhalten, wird schon mal der ein oder andere Sack Goon (billigster Weisswein auf Erden) geleert. Es werden diverse Spiele von Goon-Pong über Goon-(UN)O gespielt.

Nachtwanderung mit Kim

Während unseren Aufenthalts im Camp führte Kim zum ersten Mal eine Nachtwanderung durch den Wald durch. Mit guten Schuhen un einer Taschenlampe bewaffnet ging es in Einerreihe auf die Suche nachKängurus, Koalas & co. Leider sahen wir keine Koalas. Dafür liefen wir aber während der 40 minütigen Wanderung einem Frosch und einem Känguru über den Weg. Zudem schauten wiruns die Sterne an. Im Bush, wo es weit und breit keine andere Lichtquelle gibt, ist die Milchstrasse ganz hell zu erlennen. Kim zeigte und das Sternzeichen "Kreuz des Südens". In Australien heisstes, wenn man ihm folgt findet man immer nachhause.

Lagerfeuer

Natürlich gehört zu einem richtigen Camp auch ein Lagerfeuer. Am Abend sitzen dort alle Campbewohner zusammen und plaudern, singen und trinken etwas zusammen.

Uns hat das Bush Camp in Noosa sehr gefallen, da man sich den ganzen Tag im Bush aufhält und die unglaublich schöne Natur geniessen kann. Natürlich ist dieses Camp vor allem etwas für Natur- und Campingliebhaber, denn hier erlebt man echtes Campen. Zudem spielt es immer eine grosse Rolle wie die Gruppe der Teilnehmenden zusammengestellt ist. Begegnet man hier tollen Leuten, wird das Camp auch automatisch zu einem schönen Erlebnis.


Joëlle

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