Fraser Island - Die grösste Sandinsel der Welt

Direkt nach dem Bush Camp in Noosa verschlug es uns nach Fraser Island. Sie ist mit 124km Länge die grösste Sandinsel der Welt.
Hier nahmen wir an einer dreitägigen Self-Drive 4x4 Safari (d.h. die Teilnehmer können, müssen aber nicht, auf der Insel die Fahrzeuge selbst fahren) teil.
Anstatt euch mit dem genauen Ablauf der Tour zu langweilen, möchte ich euch lieber etwas über das Feeling und die Leute der Tour berichten. Wen das Programm der Safari jedoch trotzdem interessiert, darf gerne unter Palace Adventures reinschauen.

4x4 Drive

Auf Fraser Island gibt es so gut wie keine Strassen. Das heisst man fährt überwiegend durch Sand. Deswegen benötigt man, wenn man auf die Insel will, einen 4x4 Wagen. Schliesslich will man nicht im Sand steckenbleiben, denn es kostet eine Menge Geld, den Wagen wieder aus dem Sand ziehen zu lassen.

Als Insasse macht dieses Offroad Fahren viel Spass, denn es ruckelt im Wagen oft wie auf einer Achterbahn.
Das macht einem direkt Lust darauf, selbst zu fahren. Leider besitze ich noch keinen Führerschein. Corinne, welche die Fahrprüfung bereits hinter sich hat, durfte leider trotzdem nicht hinters Steuer, da nur Fahrer über 21 Jahre zugelassen waren. Dies sind die Bestimmungen für das Fahren von diesen Mietwagen. Wahrscheindlich ist dies besser so, denn die Bedingungen auf Fraser sind nicht zu unterschätzen. Zudem herrscht auch auf der Insel Linksverkehr.

Die Gruppe

Unsere Gruppe bestand aus 22 Leuten verteilt auf 3 Autos.

Corinne und ich sassen im vordersten Wagen, welcher von Chris, unserem Guide, gafahren wurde.
Zuerst waren wir skeptisch, ob wir viel Spass im Wagen von Chris haben würden, doch dann stellte sich heraus, dass uns nichts besseres passieren konnte als mit dem Gruppenführer im selben Auto zu sein: Chris Wagen besass als einziger der 3 einen Anschluss fürs Handy, worüber man Musik abspielen kann. Zudem hatten wir als einzige USB-Anschlüsse. Somit konnten wir unsere Handys und Kamaras während der 3 Tage laden.
Das Beste jedoch war, dass wir immer als erste informiert wurden, wenn Chris etwas spezielles sah, das er uns zeigen wollte. Mit den anderen beiden Wagen kommunizierte er über Walki Talkis.

Abends im Camp herrschte immer eine entspannte Atmosphäre. Wir kochten, assen, tranken und spielten zusammen.

Tierwelt

Fraser Island ist ein Nationalpark. Dem entsprechend leben hier auch viele Tiere. Bekannt sind vor allem die Dingos, die nur auf Fraser leben. Leider hatten wir nicht das Glück einen Dingo zu Gesichtzu bekommen. Zu der Zeit, als wir auf Fraser waren, hatten die Dingos nämlich gerade Junge und hielten sich daher oft versteckt mit diesem in ihrem Bau auf. Wir sahen aber zumindest Pfotenabdrücke.
Zudem sahen wir Wale. Wir beobachteten sie vom Land aus, wie sie immer wieder in die Höhe sprangen.
Chris zeigte uns wirklich viele Tiere. Einmal brachte er uns die zweitgrösste Kackerlake der Welt. Auch Krebse sahen wir einige, da sich unser Camp in der Nähe des Strandes befand.
Einmal sahen wir einen Adler, der eine Schlange in seinen Klauen hatte und so mit ihr entlang des Strandes flog.

Ich könnte euch noch viel mehr über Fraser Island berichten, aber am besten schaut ihr euch einfach selbst in diesem Video an, was wir alles erlebt haben:

Joëlle

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Kommentare: 1
  • #1

    Ruth Pfister-Ming (Freitag, 08 Juli 2016)

    loving it